
Wir sind ein „offener“ Kindergarten
Im offenen Kindergarten wollen wir dem Kind einen größeren persönlichen Spielraum und einen erweiteten Erfahrungshorizont ermöglichen. Es lernt eigene Interessen und emotionale Bedürfnisse wahrzunehmen und so dem Weg seiner individuellen Entwicklung zu folgen.
Durch die Öffnung wird dem freien Spiel des Kindes eine besondere Bedeutung zugemessen.
Wie sieht ein offener Kindergarten aus?
Während des Freizeitspiels stehen den Kindern alle Türen der bespielbaren Räume des Kindergartens zur Verfügung, d.h. durch die Auflösung der einzelnen Gruppenräume können ehemals enge Spielbereiche zu großzügigen Spielräumen erweitert werden. In jedem Raum befindet sich eine Erzieherin als Ansprechpartner für die Bedürfnisse der Kinder.
Für die Kinder bedeutet das:
- eine größere Auswahl an Spielpartnern, Spielgemeinschaften,
- mehr Anregungen und Entscheidungsmöglichkeiten,
- mehr Bewegungsfreiräume,
- mehr Selbständigkeit und Eigenverantwortung
Öffnung bedeutet auch, den Kindern Erfahrungen mit ihrer Umwelt über die Eingangstüren des Kindergartens hinaus zu ermöglichen z.B.:
- Frischluft-Tag
- Waldtage
- Teilnahme an Aktionen, die in der Umgebung angeboten werden („Weihnachten im Schuhkarton“…)
- Teilnahme an Ereignissen innerhalb der Kirchengemeinde
Öffnung bedeutet auch, dass wir Personen aus der nahe liegenden Umgebung dazu einladen, das Geschehen im Kindergarten mitzugestalten:
- Kirchengemeinde
- Kooperationspartner
- Lesepaten
Öffnung bedeutet für uns ErzieherInnen:
- Offenene Teamarbeit: Offen sein zur pädagogischen Diskussion und
aufgeschlossen sein gegenüber möglicher Umstrukturierung im
Interesse des Kindes.
- Offen sein für die Zusammenarbeit mit Eltern und Experten