Der Gesamtkirchengemeinderat

Der Gesamtkirchengemeinderat Tübingen 2008

Dem Gesamtkirchengemeinderat gehören an:
1. die beiden Vorsitzenden der beteiligten Kirchengemeinderäte
2. der/die Dekan/in
3. die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde und zwei Studierendenpfarrer/innen
4. der/die Kirchenpfleger/in der Gesamtkirchengemeinde
5. weitere von den beteiligten Kirchengemeinderäten aus ihrer Mitte zu wählende  Mitglieder, und zwar:
Stiftskirchengemeinde   4
Jakobuskirchengemeinde   3
Eberhardskirchengemeinde   4
Martinskirchengemeinde   4
Stephanuskirchengemeinde   4
Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde  3
Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde 3

6. die vom Gesamtkirchengemeinderat nach § 52 Abs. 2 KGO zugewählten Mitglieder.


Für jedes Mitglied ist ein stellvertretendes Mitglied zu bestellen, das im Falle des Ausscheidens und der Verhinderung eintritt.

 

Zuständigkeit des Gesamtkirchengemeinderats
Dem Gesamtkirchengemeinderat bleibt - nach Vorberatung durch den Engeren Rat - die Beschlussfassung vorbehalten über:


1. Änderung und Aufhebung der Ortssatzung


2. Veränderungen der räumlichen Begrenzung der Kirchengemeinden und Aufnahme oder  Bildung neuer Kirchengemeinden


3. Feststellung des Haushaltsplans der Gesamtkirchengemeinde, Feststellung der Jahresrechnung, Entlastung desKirchenpflegers/der Kirchenpflegerin, der beiden Vorsitzenden und weiterer Personen, die für den Vollzug des Haushaltsplanes und für die Ausführung der dazu ergangenen Beschlüsse zuständig waren.


4. Anstellung, Beförderung, Entlassung und Zurruhesetzung des Kirchenpflegers /der Kirchenpflegerin der Gesamtkirchengemeinde


5. Errichtung, Instandsetzung, Umbauten, Erwerb und Veräußerung kirchlicher Gebäude und Grundstücke mit einem Kostenaufwand oder Kaufpreis von  mehr als 100 000 €

 

6. Sonstige ihm vom Engeren Rat oder einem Kirchengemeinderat vorgelegten Angele-genheiten, soweit nicht seine Zuständigkeit durch gesetzliche Bestimmungen ausgeschlossen ist


7. Gegenstände von besonderer theologischer und sozialer Bedeutung für die Gesamtkirchengemeinde; unberührt bleibt die Verantwortlichkeit der Kirchengemeinderäte der einzelnen Kirchengemeinden im Rahmen ihrer Leitungsaufgaben (§ 16 KGO)

 

In dringenden Fällen kann der/die Vorsitzende einen Beratungsgegenstand auch ohne Vorberatung durch den Engeren Rat vor den Gesamtkirchengemeinderat bringen.