Die Kirchengemeinderäte

In jeder der sieben Kirchengemeinden besteht ein Kirchengemeinderat.
Jeder Kirchengemeinderat setzt sich zusammen aus


1. den von den wahlberechtigten Kirchengemeindegliedern gewählten   Mitgliedern(Kirchengemeinderät/innen*)
2. den ständigen Pfarrern und Pfarrerinnen der Kirchengemeinde oder deren ordentliche Stellvertreter/in im Pfarramt
3. dem/der Kirchenpfleger/in der Gesamtkirchengemeinde
4. den von den Mitgliedern Ziff. 1 bis 3 nach § 12 Abs. 2 KGO zugewählten Mitgliedern.

Die zur Zeit geltende Anzahl der zu wählenden Mitglieder ist im folgenden dargestellt
Stiftskirchengemeinde: 11
Jakobuskirchengemeinde: 8
Eberhardskirchengemeinde: 9
Martinskirchengemeinde: 9
Stephanuskirchengemeinde: 9
Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde: 8
Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde: 8

 

Zuständigkeit der Kirchengemeinderäte
Den Kirchengemeinderäten obliegen alle Aufgaben, die durch die Rechtsordnung den Kirchengemeinden zugewiesen sind und bei denen es sich nicht um Angelegenheiten handelt, die die gemeinsamen Einrichtungen der Gesamtkirchengemeinde betreffen oder sonst im gemeinsamen Interesse aller Kirchengemeinden in der Gesamtkirchengemeinde liegen.
Es sind insbesondere folgende Aufgaben:
1. Gemeinsam mit den Pfarrern und Pfarrerinnen die Leitung der Gemeinde
2. Die Wahrnehmung der Gottesdienstordnung im Benehmen mit dem zuständigen Pfarramt und im Rahmen der landeskirchlichen und vom Oberkirchenrat genehmigten örtlichen Ordnungen
3. Die Handhabung der äußeren Ordnung innerhalb der kirchlichen Gebäude
4. Die Entscheidung über die Einräumung der Kirchengebäude, Gemeindehäuser und der  dazugehörenden Einrichtungen für andere als die nach der allgemeinen oder örtlichen Gottesdienstordnung vorgesehenen Zwecke
5. die Wahrnehmung der Rechte und Pflichten des Kirchengemeinderats in den  Besetzungsgremien nach den Vorschriften des Pfarrstellenbesetzungsgesetzes
6. Die Wahl der Bezirkssynodalen und der stellvertretenden Synodalen zur Bezirkssynode
7. Die Beschlussfassung über
 a) Kirchengemeindezugehörigkeit von außerhalb der Kirchengemeinde wohnenden,aber ausschließlich für die Kirchengemeinde tätigen Beamten und Angestellten der Kirchengemeinde und ihre evang. Familienangehörigen
 b) die Mitgliedschaft in der Kirchengemeinde
8. Die ihr in den Bestimmungen über die Wahlen zur Landessynode und zum Kirchengemeinderat (Wahlordnung u.a. Bestimmungen) übertragenen Aufgaben
9. die Zuwahl von Kirchengemeinderäten
10.  die Einberufung einer Versammlung der wahlberechtigten Gemeindeglieder der Kirchengemeinde
11. die Entlassung eines gewählten Mitglieds des Kirchengemeinderats
12. die Beschlussfassung über die Verwendung von solchen Vermögenswerten (z.B. Stiftungen), bei der die Zuständigkeit des Kirchengemeinderats ausdrücklich gegeben ist
13. die Beschlussfassung über sonstige, in den kirchlichen Gesetzen ausdrücklich der Zuständigkeit des Kirchengemeinderats vorbehaltene Gegenstände