Konto „Hungernde in aller Welt“ IBAN: DE85641500200000002008 BIC: SOLADES1TUB

Wir bitten herzlich um Spenden!

März 2019: Nordkenia – Südsudan – Hebammenschule
Im Südsudan ist es leider alltägliche Erfahrung, dass eine Mutter ihr Kind während der Geburt verliert. Um Abhilfe zu leisten, bildet die Presbyterian Relief and Development Agency (PRDA), das diakonische Werk der Presbyterianischen Kirche von Südsudan (PCOSS), Geburtshelferinnen aus. Die Hebammen-Schülerinnen kommen aus den verschiedenen Bundesstaaten Landes. 16 von ihnen machen jetzt ihre Examen und werden im Juli 2019 mit dem Fest der Graduierung in ihre selbständige und nachhaltige Arbeit als Hebammen entsandt. [Johannes Stahl, BMDZ

April 2019: Libanon- Ev. Gemeinde in Beirut: Essen und Bildung für syrische Flüchtlingskinder
Obwohl der Krieg in Syrien weitgehend beendet scheint, ist das Flüchtlingselend in den Nachbarländern noch lange nicht vorbei. Laut den UN wollen nur die wenigsten dort lebenden Syrer in naher Zukunft zurückkehren. Alle, die dem Regime nicht genehm sind, wären zudem an Leib und Leben gefährdet. Das heißt, die meisten syrischen Flüchtlinge im Libanon, die Hälfte davon Kinder, werden noch lange bleiben. Nur ungefähr 50% der Kinder können zur Grundschule gehen. Für ca. 80 Jungen und Mädchen (11-15 Jahre), die diese Möglichkeit nicht hatten, gibt es eine kleine Schule in der Bekaa-Ebene, das Bridging Projekt. Dort werden sie in Mathematik, Englisch, Arabisch und Computer unterrichtet und – wenn irgend möglich – in eine Ausbildung vermittelt. Das ist ihre einzige Chance auf Bildung! Und in der großen Pause erhalten sie ein nahrhaftes Essen – für viele die einzige richtige Mahlzeit am Tag. [Dr. Chris Lange]

Mai 2019: Russische Föderation – Bildung und Hoffnung für Kinder und Jugendliche
Das kirchliche Zentrum „Arche“ in Kostroma, einer Stadt rund 350 km nordöstlich von Moskau, soll ein Ort der Bildung und Hoffnung für Kinder und Jugendliche und ihre Familien bleiben. Es erfreut sich großer Beliebtheit mit seinem Angebot an kostenlosen Kursen, Musik- und Sportgruppen unter Anleitung von Fachleuten. Seine integrative Arbeit stärkt Familien mit behinderten Kindern. Dieser Arbeit kommt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. Die Inklusion steckt im Land noch in den Säuglingssocken. Die Wirtschaftslage in Russland lässt die Arche leider weiterhin auf Hilfen auch aus dem Ausland angewiesen sein. Danke für Ihre so wichtige Unterstützung![Senta Zürn, DIMOE]
21. Mai 14:30 Uhr - Spender*innenkaffee in der Albert-Schweitzer-Kirche
"Perspektiven schaffen - Berufsausbildung in Palästina" mit Andrea Kalmbach vom EJW Stuttgart. Ihnen allen „Danke“ für Ihr Engagement für unsere Projekte!

vlnr: Ilse Keller, Helga Schweitzer, Albrecht Ebertshäuser, Renate Landsgesell, Renate Keller, Senta Zürn. Auf dem Foto fehlen Susanne Nikischin und Gabi Hettler.

Noch älter als das große Hilfswerk „Brot für die Welt“ ist das Tübinger Spendenkonto für „Hungernde in aller Welt“.
 
Kleine, überschaubare Projekte, die dem sechsköpfigen Vergabeausschuss oft aus eigener Anschauung bekannt sind, profitieren in vollem Umfang und ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten von den eingehenden Spenden. Die von evangelischen Christen getragene Initiative feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Die Initiative zur Einrichtung eines Spendenkontos für „Hungernde in aller Welt“ war 1957 vom damaligen Pfarrer der evangelischen Eberhardsgemeinde in Tübingen, Eberhard Krause-Sparmann, ausgegangen. Heute kümmert sich ein sechsköpfiger Vergabeausschuss um die Verteilung der Spenden. Einige der Verantwortlichen haben vorher selbst in Missions- und Entwicklungshilfeprojekten mitgearbeitet und kennen deshalb die unterstützten Projekte aus erster Hand: Die Vorsitzende Helga Schweitzer war zwölf Jahre in Indien, Susanne Nikischin sechs Jahre in Kamerun, Gabi Hettler acht Jahre in Äthiopien und Pfarrer Albrecht Ebertshäuser sieben Jahre in Nigeria. Pfarrerin Senta Zürn  ist als Prälaturpfarrerin im Dienst für Mission und Ökumene eine Kennerin der Osteuropäischen Kirchen.
Die Kontoführung liegt in den Händen von Renate Landsgesell. Derzeit stellen rund 70 Spender jährlich insgesamt ca. 15.000 Euro für die Projekte zur Verfügung.

Spendenkonto Hungernde in aller Welt:
Nr. 2008
KSK Tübingen
BLZ 641 500 20

Aktuelle Informationen zu einzelnen Projekt finden Sie in der jeweiligen Ausgabe von  "Kirche in der Stadt" (letzte Seite).