Konto „Hungernde in aller Welt“ IBAN: DE85641500200000002008 BIC: SOLADES1TUB

Wir bitten herzlich um Spenden!

Dezember
Ost-Kongo – Aufklärung und HIV-Tests
Dr. Félicité ist Ärztin in Nebobongo im Ostkongo und leitet die Aktionsgruppe GALVISI. Infektionen wie HIV/Aids sind in der Gegend schwer einzudämmen, weil die Menschen wenig über die Krankheit und ihren eigenen Gesundheitszustand wissen. Mit ihrem Team besucht Dr. Félicité selbst entlegenste Dörfer, führt Aufklärungskampagnen und HIV-Tests durch, klärt Infizierte über Symptome und Behandlung auf und regt die Gründung von Selbsthilfegruppen an. Besonders liegen ihr Mütter und Kinder am Herzen. Das Difäm unterstützt GALVISI seit vielen Jahren, um die Gesundheitsversorgung für Menschen, die von HIV/Aids bedroht oder betroffen sind, zu verbessern.

Januar
Nigeria – Frauenschulungszentrum der “Kirche der Geschwister” (EYN)
Die EYN ist die von islamistischen Terrorgruppe "Boko Haram" am schlimmsten betroffene Kirche. Die EYN hilft vielen Traumatisierten, vor allem aber den Witwen mit Traumaverarbeitungskursen, medizinischer Hilfe und Lebensmitteln. Inzwischen ist auch das Frauenschulungszentrum in Kwarhi wieder voll eingerichtet. Auch dort haben vor allem Witwen die Möglichkeit, Kurse zu besuchen. Unter fachkundiger Anleitung können sie Fähigkeiten erlernen, wie z.B. Nähen, Kosmetika herstellen, die ihnen und ihren Kindern einen Lebensunterhalt und ein selbstän diges Leben ermöglichen.

Februar
Indien-Madras-Chennai – Die Stadt Chennai, früher Madras, ist die sechstgrößte Stadt Indiens. Offiziell wohnen dort 4,6 Millionen Menschen. Indien leidet unter zunehmender Häufigkeit von Dürren. Die Verteilung des verfügbaren Wassers trifft gerade die Ärmeren am stärksten. Immer noch übt die Kastenzugehörigkeit großen Einfluß auf die Gesellschaft aus. Ein wachsender Hindunationalismus führt zu erneuten Spannungen zwischen den Religionen. 2% der 1,32 Milliarden Inder sind Christen. Aber diese kleine Minderheit nimmt ihre Verantwortung in der Gesellschaft ernst. Dafür ist die Arbeit von Pfarrer Jesudoss und seinen Mitarbeitern ein Beispiel. Hilfen wie Beiträge zum Schulgeld – Voraussetzung für die Zulassung zur Schule – gehören dazu. Es sind einfache, aber lebensnotwendige Schritte, die Jesudoss und seine Helfer tun können - mit unserer Unterstützung! Sie tun ihre Arbeit ganz bewusst als Zeugen des Auferstandenen.Eberhardt

 

 

vlnr: Ilse Keller, Helga Schweitzer, Albrecht Ebertshäuser, Renate Landsgesell, Renate Keller, Senta Zürn. Auf dem Foto fehlen Susanne Nikischin und Gabi Hettler.

Noch älter als das große Hilfswerk „Brot für die Welt“ ist das Tübinger Spendenkonto für „Hungernde in aller Welt“.
 
Kleine, überschaubare Projekte, die dem sechsköpfigen Vergabeausschuss oft aus eigener Anschauung bekannt sind, profitieren in vollem Umfang und ohne jeglichen Abzug von Verwaltungskosten von den eingehenden Spenden. Die von evangelischen Christen getragene Initiative feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen.

Die Initiative zur Einrichtung eines Spendenkontos für „Hungernde in aller Welt“ war 1957 vom damaligen Pfarrer der evangelischen Eberhardsgemeinde in Tübingen, Eberhard Krause-Sparmann, ausgegangen. Heute kümmert sich ein sechsköpfiger Vergabeausschuss um die Verteilung der Spenden. Einige der Verantwortlichen haben vorher selbst in Missions- und Entwicklungshilfeprojekten mitgearbeitet und kennen deshalb die unterstützten Projekte aus erster Hand: Die Vorsitzende Helga Schweitzer war zwölf Jahre in Indien, Susanne Nikischin sechs Jahre in Kamerun, Gabi Hettler acht Jahre in Äthiopien und Pfarrer Albrecht Ebertshäuser sieben Jahre in Nigeria. Pfarrerin Senta Zürn  ist als Prälaturpfarrerin im Dienst für Mission und Ökumene eine Kennerin der Osteuropäischen Kirchen.
Die Kontoführung liegt in den Händen von Renate Landsgesell. Derzeit stellen rund 70 Spender jährlich insgesamt ca. 15.000 Euro für die Projekte zur Verfügung.

Spendenkonto Hungernde in aller Welt:
Nr. 2008
KSK Tübingen
BLZ 641 500 20

Aktuelle Informationen zu einzelnen Projekt finden Sie in der jeweiligen Ausgabe von  "Kirche in der Stadt" (letzte Seite).