Die Quellen: Tschad: Joel Bremekamp, Schneller-Schulen: Gräbe/ EMS, Tiflis: von dem beschriebenen Hilfs-Projekt, bei Terre des Femmes von dort selbst.

Mai 2021: Ost-Kongo – Mit einer Operation in eine gesunde Zukunft
In der DR Kongo leiden viele Frauen an Scheidenfisteln. Oft trauen sie sich deshalb nicht mehr aus dem Haus. Sie leben am Rand der Gesellschaft und verarmen zusehends. Schweren Entzündungen verursachen große Schmerzen, Betroffene können die Urinausscheidung nicht mehr kontrollieren. Ursachen gibt es viele: nicht medizinisch begleitete Geburten, frühe Schwangerschaften aber auch Vergewaltigungen. Difäm Weltweit unterstützt betroffene Frauen. Im Krankenhaus von Rwankole operiert der kongolesische Arzt Dr. Claude Idring‘i jedes Jahr zahlreiche Frauen mit Fistelleiden. Mit 80 Euro ist eine Operation möglich, dazu kommen Transport und Nachsorge. Jede Unterstützung hilft einer Frau! (Isabel Reusch, Difäm)

Juni 2021: Tschad - Gesundheit für Mütter und Kinder im Tschad

Seit mehr als zehn Jahren unterstützt Difäm Weltweit das Evangelische Krankenhaus in Koyom dabei, die Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken. Im Tschad stirbt jedes fünfte Kind vor seinem fünften Geburtstag. Die Ausstattung von Entbindungszimmern und die Ausbildung von Hebammen sind zentrale Bestandteile des Projektes. Schwangere werden ermutigt, zur Vorsorge in die Gesundheitszentren zu gehen und dort auch zu entbinden. Immer mehr Frauen kommen zur Vorsorge und Geburt in die Zentren. Die Zahl der Komplikationen ist gesunken. Um mehr Menschen zu erreichen und die Sterblichkeit weiter zu reduzieren, muss das Projekt kontinuierlich ausgebaut werden. Ihre Spende hilft dabei, vielen Dank! (Reusch/ Difäm)

Juli 2021: Libanon – Johann Ludwig Schneller Schulen (JLSS)
Mal Online-Unterricht, dann wieder Präsenz oder Hybrid, Wechselschichten im Klassenraum und Internat, der Kampf mit schlechten Internetverbindungen, Schulschließungen nach einer Häufung der Infektionen. – Was wir in Deutschland und weltweit erlebt haben, musste auch die Johann Ludwig Schneller-Schule (JLSS) im Libanon erfahren. Wobei für die Kinder aus zerbrochenen Familien, aus armen und von Gewalt geprägten Verhältnissen oftmals nahezu jeder Ort besser ist als ausgerechnet in der eigenen Familie. Die Verantwortlichen der JLSS versuchen auch unter den schwierigsten Verhältnissen, für die jungen Menschen ein liebevolles und stabiles Umfeld zu schaffen. Dabei kämpfen sie zugleich mit dem politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenbruch ihres Landes. Das gemeinsame Aufwachsen von christlichen und muslimischen Jungen und Mädchen ist ein aktiver Beitrag zum Frieden in dieser gebeutelten Region! (Dr. Gräbe/ EMS)

August 2021: Ost-Europa - Häuslicher Pflegedienst in Tiflis, Georgien
Alte und pflegebedürftige Menschen werden in Georgien traditionell zu Hause in der Familie versorgt. Doch auch hier wandelt sich die Gesellschaft. Es gibt immer mehr Menschen, die im Alter sich selber überlassen sind. Für diese Menschen hat das Diakonische Werk der Evang.-Luth. Kirche in Georgien einen Häuslichen Pflegedienst gegründet. 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen mehr als 100 Patienten, kümmern sich um seelische und körperliche Nöte, helfen den Alltag zu bewältigen. Die Stadt gibt einen kleinen Zuschuss, doch dies reicht nicht aus, um den Pflegedienst zu unterhalten. (Gotzen-Dold/ DIMOE)

September 2021: Burkina Faso – Weibliche Genitalverstümmelung und Gewalt an Mädchen und Frauen gemeinsam verhindern

Während Corona kam eine frisch verheiratete Frau ins Schutzzentrum von Bangr Nooma. Ihr Mann wollte die Ehe auflösen, weil sie nicht beschnitten war. Die Mitarbeiterinnen vom Schutzzentrum haben an das Gewissen des Ehemannes appelliert. Ihm wurde erklärt, was die schrecklichen Folgen von FGM (female genital mutilation) sind. Mit Erfolg! Als Vertreter von Jugendlichen in einer Moschee, versprach er, dass er sich gegen die Praxis der Beschneidung engagieren wird. Unterstützen Sie Bangr Nooma bei der Aufklärungsarbeit
(TERRE DES FEMMES/ Berlin)


 
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