Auszubildende in der Krankenpflegeschule in Nebobongo, Ostkongo (Difäm)

November 2019/Palästina – Perspektiven schaffen – Berufsausbildung in Palästina
Am Stadtrand Jerichos liegt das YMCA-Berufsausbildungszentrum (VTC). Hier werden Mechatroniker, Schreiner, Elektroniker und Finanzbuchhalterinnen angeleitet. Inzwischen gibt es auch Ausbildungsgänge für Kältetechnik und Web-Design. Die Arbeitslosigkeit im Westjordanland ist wegen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen extrem hoch. Viele junge Menschen fühlen sich nutzlos und sitzen frustriert zu Hause. Für einige Familien ist eine reguläre Ausbildung zu teuer. Aber beim YMCA scheitert eine Ausbildung nicht an den Finanzen der Eltern.
Der YMCA setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit innerhalb der palästinensischen Gesellschaft ein. Ein Schwerpunkt liegt deshalb auf Ausbildungskursen, damit junge Menschen eine Zukunft und ein eigenes Auskommen haben. Es ist ganz erstaunlich, wie sich die jungen Leute dabei verändern. Musa ist 17 Jahre alt und kommt aus einer beduinischen Großfamilie, er hat acht Geschwister. Seine Mutter ist schwer krank, sein Vater verließ die Familie. Musa hofft, dass er nach seiner Ausbildung seine Mutter und seine Geschwister unterstützen kann. Eure Spende hilft, dass junge Menschen mit düsterer Zukunftsperspektive im YMCA eine echte Chance kriegen. Wer beim YMCA in Jericho seine Ausbildung macht, findet anschließend fast immer eine Arbeit. (Andrea Mohn, EJW Weltdienst)

Dezember 2019/Ost-Kongo - Praktische Ausbildung in HIV- und Aids-Aufklärung
Während ihrer Ausbildung in der Krankenpflegeschule in Nebobongo/Ostkongo haben die Schülerinnen und Schüler neben der Theorie auch mehrere Praxisphasen. Eine dieser Praxiseinheiten führt sie in die umliegenden Schulen, wo Sie den Unterricht in Gesundheits- und Sexualaufklärung abhalten. HIV und Aids ist nach wie vor ein großes Problem im Kongo, deshalb ist es wichtig, bereits Schulkinder zu sensibilisieren. Das Difäm unterstützt die Ausbildung der Pflegeschüler*innen, damit die Gesundheitseinrichtungen der Region gut ausgebildetes Personal bekommen. Gleichzeitig wird mit der Ausbildung die Ausbreitung von HIV und Aids begrenzt. Helfen Sie mit Ihrer Spende! (Isabel Reusch- Difäm).

Januar 2020/Nigeria - Frauenschulungszentrum der “Kirche der Geschwister” (EYN)

Auch wenn die Gefahr durch die islamistische Terrorgruppe "BokoHaram“ noch nicht gebannt ist, ist die EYN alles andere als resigniert. Im Gegenteil verbreiten die Verantwortlichen Zuversicht und neue Hoffnung. Mit ihrem Nothilfeprogramm unterstützen sie die viele Opfer, helfen vor allem Witwen und Waisen mit Lebensmitteln, medizinischer Hilfe. Das Frauenschulungszentrum bietet Witwen Kurse an, bei denen sie unter fachkundiger Anleitung Fähigkeiten erlernen können, die ihnen und ihren Kindern ein eigenständiges Leben ermöglichen. (Albrecht Ebertshäuser).

Februar 2020/ Indien-Madras-Chennai

Erstaunlich, mit welchem Einsatz die kleine Christenzahl in Indien das, was ihr Glaube sie zu tun heißt, in die Tat umsetzt: sich um die kümmern, die wenig Chancen haben, ein Leben zu führen, wie wir es uns vorstellen. Gesund aufwachsen, in die Schule gehen, einen Beruf erlernen, seinen Platz in der Gesellschaft finden, in Indien alles andere als selbstverständlich. Aber viele in der großen Bevölkerung Indiens (1,3 Milliarden) hoffen auf ein solches Leben. Die kleine Schar der indischen Christen (2%) tun, was sie können. Denn das Evangelium soll sich doch im normalen Leben auswirken. Für alle da sein, ob aus christlichen, hinduistischen, muslimischen oder buddhistischen Familien, ein großer Auftrag. Dass die Mittel, die die indischen Christen selbst aufbringen, beschränkt sind, lässt sich denken. Es ist gut und für uns Christen hierzulande eigentlich unumgänglich, da kräftig mitzuhelfen. (Eberhardt Renz)